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Das Leitbild für Ehrenfeld – jetzt vollständig auf unserer Webseite
Der Kunstverein Kultur Köln 30 präsentiert: Monika von Strack - „Mururoa“
Das BÜZE präsentiert:
E s c h t K a b a r e t t
- auf dem Grill
Das Leitbild für Ehrenfeld wurde von einer Gruppe Ehrenfelder Bürgern entwickelt. Zur Mitarbeit an dieser waren alle Ehrenfelder eingeladen und so fand sich dann auch ein Querschnitt aller gesellschaftlichen Schichten Ehrenfelds in ihr wieder.

Angeregt wurde diese Gruppe durch die IG Ehrenfeld, welche sich auch tatkräftig an der Diskussion und Arbeit beteiligte.

Das Leitbild wurde an den Stadtrat übergeben und von diesem in einer Mehrheit angenommen.
Unsere gute Erreichbarkeit innerhalb des Stadtgebietes Köln, aber auch für viele Auswärtige wollen wir erhalten und künftig besser nutzen. Dazu gehört auch, dass das Miteinander der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer erleichtert und vor-handene Kapazitäten besser ausgelastet werden. Der Umbau des DB-Haltepunktes soll zudem demonstrieren, dass Verkehrsknotenpunkte auch als Kommunikationsflächen genutzt werden können.
Die für das Ehrenfelder Erscheinungsbild typischen Altbauten sollen saniert, die Industriedenkmäler erhalten und neuen Nutzungen zugeführt werden. Städtebauliche Defizite, wie z.B. Baulücken oder Mindernutzungen, sind in den nächsten Jahren sukzessive abzubauen. Aber auch neue Akzente sollen zukünftig gesetzt werden: Die kulturellen Unterschiede der Bevölkerung sollen sichtbar werden; auch die in Ehrenfeld lebenden Künstler werden aufgefordert, Zeichen im Straßenbild zu setzen. Verfügbare Flächen sollen dabei bestmöglich genutzt und gestaltet werden; dies gilt insbesondere für den Bereich Gürtel/Bahn/Grüner Weg, dem als gut erreichbare Schnittstelle von gewerblichen und kulturellen Agglomerationen besondere Bedeutung zukommt. Ehrenfeld soll gemeinsam gestaltet werden - es sollen aber auch alle Bürger und Unternehmer stärker als bisher Verantwortung übernehmen für das Erscheinungsbild des Stadtteils, speziell für die Sauberkeit und die Begrünung.
Die Ehrenfelder Wirtschaftsstruktur wird geprägt durch das Nebeneinander von Neuen Medien/Informationstechnologie, lokaler Ökonomie und dem 2./3. Arbeitsmarkt. Diese drei Säulen sollen zukünftig gestärkt, ihre Vernetzung verbessert werden. Dazu zählt auch eine Verbesserung der Transparenz, damit die ansässigen und ansiedlungswilligen Unternehmen sowie die Arbeitnehmer die erforderlichen Informationen über die Ehrenfelder Wirtschaft erhalten. Sichtbare Infostellen und Netzwerke sollen Hilfestellungen anbieten. Eingebunden in diese Netzwerke werden auch die Ehrenfelder Schulen und Bildungseinrichtungen.
Die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und zahlreichen Dienstleistungs- und Handwerksangebote der Venloer Straße werden bislang nur unzureichend wahrgenommen und geschätzt - auch wegen der Verkehrsbelastung und dem unzureichenden Erscheinungsbild vieler Betriebe. Die Aufenthaltsqualität soll künftig gesteigert, das Flanieren angenehmer werden: diesem Ziel fühlen sich die Stadt Köln und die Ehrenfelder Geschäftsleute verpflichtet. Daneben gilt es, den Besatz zu ergänzen - möglichst viele niveauvolle, inhabergeführte und ethnisch ausgerichtete Angebote wünschen wir uns. Auch die Übersichtlichkeit soll durch eine gezielte Vermarktung verbessert werden, wobei neben den einzelbetrieblichen Aktivitäten auch Gemeinschaftsaktionen notwendig sind. Ein wichtiger Baustein in diesem Konzept ist die Ehrenfelder Homepage.
Typisch für die Ehrenfelder Kultur-, Gastronomie- und Veranstaltungsszene ist das Nebeneinander von "professionellen" Anbietern mit stadtgrenzenüberschreitender Ausstrahlung, "traditionellen" Angeboten, die auf den Stadtteil ausgerichtet sind und der "Kultur von unten". Dieses Nebeneinander soll ausgebaut und gezielter als bisher vermarktet werden, dabei gilt es auch, die bislang weniger beachteten Angebote in die Öffentlichkeit zu rücken und ihnen - wenn erforderlich - technische Unterstützung zukommen zu lassen. Auch soll die Verflechtung zwischen den Gewerbegebetrieben und den Kulturbetreibenden durch den Aufbau von Sponsoring gestärkt werden. Das Straßenfest soll attraktiviert und um weitere Stadtteilfeste ergänzt werden.
Die multikulturelle Zusammensetzung, die Durchmischung von Altersgruppen und der Zuzug von Studenten und jungen "Kreativen" prägen die Ehrenfelder Bevölkerung; dies soll auch weiterhin so bleiben. Die unterschiedlichen Wohnansprüche der Gruppen sollen jedoch stärker als bisher Berücksichtigung finden und sichtbar gemacht werden. Das Miteinander im Veedel wird an zahlreichen Treffpunkten stattfinden.
Aufbauend auf der starken Identifikation der Ehrenfelder mit ihrem Veedel sollen das Engagement für den Stadtteil und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit (für den Stadtteil) ausgebaut werden.
Ehrenfeld soll zukünftig stärker und zielorientierter vermarktet werden, um das Negativ-Image abzubauen und die Stärken des Veedels nach außen zu tragen.